Der Verein Maria Bernarda lud am Freitag, 25. Oktober, wiederum zu einem aktuellen Vortragsthema ein. Er durfte gegen 70 Gäste in der Cafeteria des Bernardaheims in Auw begrüssen.
Spannender Lebensbericht von Sr. Katja Müller
Die Baldegger Schwester Katja erzählte von ihrem ungewöhnlichen und spannenden Leben. Aufgewachsen in Auw trat sie nach der Ausbildung zur Handarbeitslehrerin in Baldegg in das dort ansässige Kloster ein. Heute ist sie Generalrätin der Klostergemeinschaft. Sie erzählte von der Jugend in Auw, von den Sonntags- und Ferieneinsätze mit ihrer Zwillingsschwester in der Küche und auf der Pflegestation des Maria-Bernarda-Heims, das damals noch von den Bernarda-Schwestern geleitet wurde. In vielen Belangen gab sie persönliches aus ihrem Leben preis. Erzählte über die Beweggründe für die Wahl des Lebenswegs als Ordensfrau, über das Leben im Kloster und von den heutigen Herausforderungen. Im Referat ging sie besonders auf die Lebenstreppe ein. Als Kunstwerk können die Stationen in Baldegg besucht werden und sie sollen den Menschen «Lebenshilfe» sein. Es zeigte sich klar wie der ein roter Faden durch ihr Leben verlief und sie diesen auch immer wieder (auch rückblickend) entdeckt. Sr. Katja konnte aufzeigen, wie der Blick auf den roten Faden im Leben mit Hilfe der Lebenstreppe motivierend wirken kann.
Als letzte Veranstaltung des Vereins Maria Bernarda in diesem Jahr, ist der karitative Kuchenverkauf für soziale Projekte der Bernarda Schwestern geplant. Der Kuchenverkauf zugunsten eines Gesundheitsprojektes für Vorschulkindern in Mali findet anlässlich des Weihnachtsbaumverkaufs am Sonntag, 8. Dezember 2024 beim Auwer Forsthaus statt.