Grosses Interesse an der 8. GV des Vereins Maria Bernarda

Am 7. März fand die achte Generalversammlung des Vereins Maria Bernarda in Auw statt. Mit 55 anwesenden Mitgliedern war die Versammlung wiederum sehr gut besucht. Dies unterstreicht das grosse Interesse am gemeinnützigen Verein, der sich – fernab der Wirkungsstätten der Heiligen in Kolumbien – für das Andenken am Leben und Wirken der heiligen Maria Bernarda Bütler einsetzt und ihre Freunde miteinander verbindet.

Präsident Martin Abt blickte in seinem Jahresbericht auf ein aktives Vereinsjahr zurück mit verschiedenen Anlässen. Sie waren durchwegs gut besucht. Zunehmend auf grosses Interesse stösst der jährliche Vortrag und das Bernarda-Café.

Abschied von Andreas Gubler aus dem Vorstand

Ein besonderer Moment der Versammlung war der Abschied von Andreas Gubler aus dem Vorstand. Während vieler Jahre wirkte er als Kassier und engagierte sich bereits früh bei der Gründung der Bernardakommission und des Vereins Maria Bernarda. Auch bei den Feierlichkeiten zur Heiligsprechung in Auw im Jahr 2008 sowie bei der Realisierung des Bernardawegs war er massgeblich beteiligt. Der Verein dankte ihm für sein grosses Engagement und sein wertvolles Beziehungsnetz.

Als neues Vorstandsmitglied wurde Matthias Meier gewählt. Er ist im Frauenthal aufgewachsen, lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren in Auw und arbeitet als Primarschullehrer in Sins.

Moderne neue Homepage

Ein weiterer wichtiger Punkt der Generalversammlung war die Präsentation der neuen Vereins-Homepage www.maria-bernarda.ch. Sie wurde von Fischer-Programmierung nach neuesten Erkenntnissen der Benutzerführung und Navigation gestaltet. Dadurch ist es nun deutlich einfacher, sich über den Verein sowie über Leben und Wirken der heiligen Maria Bernarda Bütler zu informieren. Neben Texten bietet sie auch eine umfangreiche Bildergalerie und mehrere Podcasts.

Informationen zur Situation der Franziskaner-Schwestern in Auw

Mit Schwester Janeth und ihrer Mitschwester Maritsa war zudem eine Delegation der Franziskanerinnen aus Gaissau anwesend. Präsident Martin Abt informierte über die aktuelle Situation der Schwestern in Auw. Für die Kongregation sei die Präsenz von Schwestern vor Ort sehr wichtig, doch sei es derzeit schwierig, genügend Ordensfrauen dafür zu finden – eine Herausforderung, mit der viele kirchliche Gemeinschaften konfrontiert sind. Er betonte ausdrücklich, dass die schwierige personelle Situation im Ordenshaus in Auw nichts mit dem geplanten Verkauf des Pfarrhauses an die Einwohnergemeinde zu tun habe.

Im Anschluss an die Versammlung nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und feinen Torten und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag miteinander.

Das neue Vorstandsmitglied Matthias Meier (Mitte)

Nächste Anlässe:

Das Leben mit anderen Augen sehen

In diesem Jahr dürfen wir uns auf inspirierende Worte von Frau Edith Sidler-Betschart freuen!

Edith Sidler‑Betschart wird aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen im Umgang mit dem Blindsein berichten.

Die 40-jährige Familienfrau, leidenschaftliche Podcasterin und engagierte Jodlerin ist in

zahlreichen Vereinen aktiv, spielt Schwyzerörgeli und macht viel Sensibilisierungsarbeit. Besonders bemerkenswert: Als blinde Frau teilt sie mit uns ihre eigene Perspektive auf das Leben, den Glauben und den Mut, den es immer wieder braucht! Lassen Sie sich von ihrer lebensfrohen Sichtweise mitreissen.

Der Verein Maria Bernarda freut sich auf Edit Sidler-Betschart und lädt alle Interessierten zu diesem spannenden und anregenden Abend ein. Der Anlass findet in der Cafeteria des Maria Bernarda Heims in Auw um 19 Uhr statt und ist gratis.

Der Anlass findet in der Cafeteria des Maria Bernarda Heims in Auw

Stern auf transparentem Hintergrund

Gedenkgottesdienst

anschliessend Bernarda-Café

Stern auf transparentem Hintergrund

Gedenkgottesdienst

anschliessend Bernarda-Café

Stern auf transparentem Hintergrund

Karitativer Kuchenverkauf anl. des Weihnachtsbaumverkaufs beim Forsthaus

Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht an ein Hilfsprojekt für Kinder in besonders schwierigen Lebenssituationen der Franziskaner Missionsschwestern.

Die Schwestern schreiben zum Projekt: Wir möchten Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützen, die manchmal eine notwendige medizinische Behandlung brauchen und denen es gleichzeitig an einer ausreichenden Ernährung fehlt.

Mit unserer Hilfe möchten wir ihnen eine tägliche Mahlzeit ermöglichen, damit sie genügend Kraft haben, sich in der Schule besser zu konzentrieren und ihre Aufgaben und ihren Unterricht mit mehr Freude und Aufmerksamkeit zu bewältigen.

Viele dieser Kinder sind Kinder von Familien, die aufgrund der schwierigen Situation an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien ihre Heimat verlassen mussten und heute unter sehr schwierigen Bedingungen leben.

Wir hoffen, mit dieser kleinen Initiative einen konkreten Beitrag leisten und den Kindern ein Zeichen von Hoffnung und Solidarität schenken zu können.

anlässlich des Weihnachtsbaumverkaufs beim Forsthaus im Wald an der Strasse von Auw nach Mühlau

Stern auf transparentem Hintergrund