Zeit in Altstätten
„Der liebe Gott hat mich von zartester Kindheit an mit vielen Gnaden an sich gezogen“
Pater Beda zu Verena
Das Kloster Maria Hilf in Altstätten war ein armes Kloster, was für Maria Bernarda, die sich stark vom Armutsideal angezogen fühlte, gerade richtig war.
Die Ursprünge gehen auf eine Beginengemeinschaft zurück, welche 1518 an den heutigen Standort kam und wenige Jahre danach in ein franziskanisches Kloster umgewandelt wurde.
Der Einmarsch der Franzosen 1798 zwang die Nonnen zur kurzzeitigen Flucht und das Verbot, Novizinnen aufzunehmen, liess die Schwesterzahl auf acht absinken. Das Kloster erlebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts grosse wirtschaftliche Not, da die Versorgungsbasis mangelhaft war.
Ab 1848 widmeten sie sich der schulischen Erziehung von Mädchen.
Maria Bernarda in Altstätten
| 1867 | Eintritt am 12. November. |
| 1871 | Profess am 4. Oktober. |
| 1874 | Mit 25 Jahren bereits Kellermeisterin und Schaffnerin und war somit für die Versorgung des Klosters zuständig. |
| 1879 | Novizenmeisterin. |
| 1880 | Wahl zur Oberin und Reform der Klosterregeln. Wirtschaftliche Sanierung des Klosters, aber auch Durchsetzung des Armutideals |
| 1879 | Einführung des römischen Breviers. Stark mehrende Eintritte. |
| 1886 | Aktive Suche nach Filialkloster. |
| 1887 | Erfolglose Suche in den USA. Verhandlungen mit Bischof Schumacher von Portoviejo/Ecuador. |
| 1888 | Beschränkung auf 30 Schwestern. Abreise nach Ecuador am 19. Juni. |
Zeitgenössische Beschreibung von Maria Bernarda
- Schlicht
- Mütterlich gütig
- Auftreten würdevoll
- Erscheinen ehrfurchtsvoll, aber auch unnahbar
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